| Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser
kurz vor Weihnachten kommen Neuigkeiten aus Brüssel: Seit über einem Jahr wurde dort über die Gebäuderichtlinie diskutiert – ursprünglich sollte sie eine Sanierungspflicht für die 30 Prozent der am schlechtesten gedämmten Häuser vorsehen. Bis 2033 hätten dann Millionen Wohneigentümerinnen und -eigentümer in NRW ihre Immobilie sanieren müssen.
Das hat für viel Protest gesorgt. Deshalb haben sich die EU-Institutionen nun auf deutlich lockerere Vorgaben geeinigt: Die Sanierungspflichten sind vom Tisch, stattdessen kommen Einsparziele für den gesamten Gebäudesektor.
Der Energieverbrauch von Wohngebäuden muss bis 2035 um bis zu 22 Prozent sinken. Über die Hälfte der Energieeinsparungen sollen die Gebäude mit besonders schlechter Energiebilanz beisteuern. Das ist sinnvoll – schließlich lässt sich gerade in älteren Gebäuden bereits mit relativ einfachen Mitteln viel Energie einsparen.
Ein anderes Detail der Einigung: Fossil betriebene Heizungen sollen bereits 2040 ausgetauscht werden. Das Ende für Gas- und Ölheizungen könnte damit also früher kommen, als es das in wenigen Tagen in Kraft tretende „Heizungsgesetz“ vorsieht. Verspätungen wird es wiederum wohl bei der Förderung für den Heizungstausch ab 2024 geben. Wir halten Sie in unserem Artikel dazu auf dem Laufenden.
Mit dem letzten Newsletter im Jahr 2023 dankt Ihnen das gesamte Team des Verband Wohneigentum NRW e.V. für Ihr Interesse. Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben friedvolle Feiertage und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen im kommenden Jahr.
Viele Grüße
Thomas Hornemann
Geschäftsführer |